DER CLOU IST DAS SYSTEM – PIKO A-GLEIS
Modul 470 mm - der Ursprung
Die Fläche von 470 x 61,88 mm stellt die Basis für die Geometrie des PIKO
A-Gleises dar. Diese Maße wurden nicht zufällig gewählt. Sie sind das Ergebnis
von exakten Studien, berechnet auf hochleistungsfähigen CADAnlagen, die
Ansprüche von Spiel- und Modellbahnern gleichermaßen erfüllen.
In diesem Raster können nahezu alle Gleisfiguren höchst einfach - ohne
den Einsatz von kleinen Ausgleichsstücken - dargestellt werden: elegante
Abzweigungen in der Geraden oder im Bogen, verschiedene Parallelgleisabstände
mit der Möglichkeit, vorhandenes Zubehör, wie Bahnsteige usw., einzubauen.
Das einfache Raster macht komplizierte Gleisschablonen überflüssig.
Bereits mittels eines einfachen karierten Papiers können Gleisfiguren
gezeichnet und der benötigte Bedarf an Gleiselementen ermittelt werden.
Die Gleisgeometrie
Das besondere an der PIKO A-Gleis Geometrie ist, daß sie mit ganz wenigen
Gleiselementen auskommt und der Modellbahner weder an Weichen noch an
Kreuzungen Ausgleichsstücke einbauen muß, die immer zu einem unruhigen
Lauf der Modellbahn führen können.
Die Modullänge von 470 mm wird in der Geraden in zwei unterschiedlich
lange Gleise von 231 mm und 239 mm aufgeteilt. Dies ist das Geheimnis,
um Parallelgleise über zwei Weichen ohne Ausgleichsstücke befahren zu
können.
Die Gleise
Das PIKO A-Gleisprofil besteht aus einer hochwertigen Neusilber-Legierung
und ist ein Vollprofilgleis mit idealen Stromleiteigenschaften, auch auf
langen Strecken. Die Federstahlschienenverbinder sorgen für einen dauerhaften
und festen Halt und gewährleisten einen guten Stromübergang an den Schienenstößen.
Die Schwellen werden aus dem hochwertigen Kunststoff ABS hergestellt,
der sich besonders durch hohe Schlagzähigkeit, gutes Schalldämpfungsvermögen
und Spannungsrißbeständigkeit auszeichnet.
Die Oberfläche ist vorbildgetreu Holzschwellen nachempfunden. Der Schwellenabstand
entspricht dem Vorbild und bietet optisch einen realitätsnahen, nicht
gedrängten Eindruck.
Gleisnamen
Das PIKO A-Gleis verfügt neben der Artikelnummer noch über einen Gleisnamen,
wie G231. Damit werden in den einzelnen Gleisbildern die Geometrieelemente
gekennzeichnet. Neben dieser Kurzbezeichnung hat jedes Gleis in der bildlichen
Darstellung seine eigene Farbe, die auch in Prospekten, Katalogen und
auf Schachteln wiedergegeben wird. Damit ist gleich zu erkennen, welches
Gleisstück man benötigt.
Rad und Schiene im Profil
Das Vollprofil wird aus dem bewährten rostfreien und korrosionsbeständigen
Neusilber-Material hergestellt und zeichnet sich durch eine hohe elektrische
Leitfähigkeit aus.
Die maßstäblichen Schienenprofile des PIKO AGleises weisen eine Höhe
von 2,5 mm auf (Code 100) und entsprechen damit der NEM 120. Damit ist
gewährleistet, daß auf dem PIKO A-Gleis nahezu alle Fahrzeuge verschiedenster
Hersteller mit herkömmlichen Radsätzen verkehren können.
Die zierliche Nachbildung der Kleineisenteile, die im Original das Schienenprofil
auf den Schwellen verankern, ist so konstruiert, daß alle normgerechten
Radsätze ohne Rattern einwandfrei über alle Elemente des PIKO A-Gleises
fahren können.
Das Verlegen
Durch die hochwertigen Federstahlschienenverbinder ist ein Verlegen der
PIKO A-Gleise auf jedem Untergrund möglich. Dies kann auch für einen Spielbetrieb
auf dem häuslichen niederflorigen Teppichboden erfolgen.
Um einen dauerhaften, problemfreien Lauf Ihrer Modellbahn sicherzustellen,
empfehlen wir jedoch die Gleise mittels der PIKO Gleisschrauben (Art.-Nr.
55298) fest mit dem Untergrund zu verbinden. Dies verhindert vor allem
bei schnell fahrenden und schweren Zügen, daß das Gleis durch die Fliehkraft
nach außen gedrückt wird.<ü> Jedes Gleis enthält die dafür notwendigen
Bohrungen, um die kleinen kaum sichtbaren Gleisschrauben einzubringen.
Der Anschluß
Der einfachste Anschluß des PIKO A-Gleises erfolgt über den Anschlußclip
(Art.- Nr. 55270). Dieser kann an jedes gerade Gleis G231 (und nur an
dieses) angesteckt werden. Mittels eines dem Fahrregler beiliegenden Kabels
ist die Erstellung einer Stromverbindung möglich.
Will der Modellbahner jedoch spezielle Blockstellen, besondere Gleisabschnitte
oder Abstellgleise in Bögen oder zwischen Weichen mit Strom versorgen,
dann stehen ihm die Schienenverbinder mit Anschlußkabel (Art.-Nr. 55292)
zur Verfügung. Diese Schienenverbinder sind dann gegen die an jedem Gleis
vorhandenen Schienenverbinder auszutauschen.
Die Schienenverbindung
Alle Schienenverbinder werden aus rostfreien Federstahl hergestellt und
garantieren somit eine dauerhafte und feste Verbindung. Gleichzeitig gewährleisten
sie einen guten Stromübergang.
Für besondere Zwecke gibt es diese Schienenverbinder auch mit Anschlußkabel
(Art.-Nr. 55292). Um Gleisabschnitte elektrisch voneinander zu trennen
ist es erforderlich, Isolierschienenverbinder aus Kunststoff (Art.-Nr.
55291) einzusetzen. Sie werden einfach gegen die vorhandenen am Gleis
angebrachten Schienenverbinder ausgetauscht.
Um einen problemlosen Übergang zwischen dem PIKO A-Gleis und dem bis
1990 produzierten PIKO Hohlprofilgleis herstellen zu können, ist das Übergangsgleis
GUE62-H (Art.-Nr. 55207) zu benutzen. Es weist die gleiche Geometrie wie
das gerade Gleis G62 auf, verfügt an dem einen Ende jedoch über angeschliffene
Profile, die paßgenau in das Hohlprofil des alten PIKO Gleises eingebracht
werden können. Damit kann problemlos eine haltbare, elektrisch leitende
und druckfreie Verbindung zu einer alten PIKO Anlage hergestellt werden.
Der Übergang zu Gleisen anderer Hersteller (siehe Beschreibung des Übergangsgleises
GUE62-U) ist problemlos möglich, sofern diese ebenfalls ein Schienenprofil
von 2,5mm und Schienen ohne Bettung anbieten. In diesem Fall können Sie
das PIKO A-Gleis mit den Gleisprofilen anderer Hersteller kombinieren,
indem Sie die PIKO Schienenverbinder mit zwei unterschiedlichen „Schuhbreiten”
(Art.-Nr. 55293) einsetzen. Die unterschiedlichen „Schuhbreiten” sind
erforderlich, da die meisten Hersteller ein wesentlich breiteres und nicht
so schlankes Gleisprofil anbieten. Für diesen Zweck können Sie aber auch
das Übergangsgleis GUE62-U (Art.-Nr. 55208) verwenden, welches die gleiche
Geometrie wie das gerade Gleis G62 aufweist. Die für den Übergang notwendigen
Schienenverbinder mit unterschiedlichen Schuhbreiten sind bereits vormontiert.
Bei Gleisen mit Bettung anderer Hersteller bieten diese meist Übergangsgleise
an, welche einen nahezu problemlosen Übergang zu dem der NEM 120 entsprechenden
PIKO A-Gleis mit der Profilhöhe von 2,5 mm gewährleisten. Wegen der unterschiedlichen
Fußbreite der Profile sind zusätzlich entweder die PIKO Schienenverbinder
mit zwei verschiedenen Schuhbreiten (Art.-Nr. 55293) oder das Übergangsgleis
GUE62-U einzusetzen.
Für einen Übergang vom PIKO A-Gleis zu Gleisen von Herstellern mit einer
Profilhöhe von 2,1 mm sind Schienenverbinder nötig, die den Niveau- Ausgleich
zwischen den unterschiedlichen Profilhöhen vornehmen.
Bei einer solchen Verbindung sind diese Schienenverbinder (Art.-Nr.
55294) gegen die vorhandenen an der Übergangsstelle auszutauschen. |