H0 Expert E-Triebwagen EN57 PKP V #51450

22.12.2022 H0 Expert E-Triebwagen EN57 PKP V #51450

Der EN57 rollt an! Der PKP-Nahverkehrstriebwagen EN57 als H0-Modell von PIKO  


51450 Elektrotriebzug EN57-925 PKP Ep. V UVP 370,00 €
51452 Elektrotriebzug / Sound EN57-925 PKP Ep. V, inkl. PSD XP 5.1 S UVP 480,00 €
51453 ~Elektrotriebzug / Sound EN57-925 PKP Ep. V, inkl. PSD XP 5.1 S UVP 480,00 €

Die Vorzüge der Modelle in Stichpunkten

  • Vollständige Neukonstruktion
  • Filigrane Ansetzteile, teils aus Metall
  • Führerstands- und Instrumentenbeleuchtung digital schaltbar
  • Seidenweiche Fahreigenschaften dank ausgereifter Antriebstechnik
  • Sehr feingliedrige Dachausrüstung
  • Sound-Variante mit modernem PIKO SmartDecoder XP

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Einige Informationen zu Vorbild und Modell

Von 1961 bis 1993 wurde der elektrische Triebwagen der Baureihe EN57 für die polnischen Staatsbahnen gebaut. Gefertigt wurden die Züge von Pafawag, der staatlich polnischen Waggonfabrik in Breslau. Es entstanden insgesamt 1.412 Garnituren. Die Fahrzeuge der Gattung EN57 sind auf eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h ausgelegt, die Stundenleistung beträgt 580 kW. Das Einsatzgebiet der dreiteiligen Triebzüge lag von Anfang an im Nahverkehr der größeren polnischen Städte, besonders im Großraum der Danziger Bucht. Eine Zuggarnitur besteht aus drei fest gekuppelten Fahrzeugen: Zwei Steuerwagen (Bezeichnung ra und rb) sowie einem Mittelwagen (Bezeichnung s). Letztgenannter Wagen beinhaltet einen Großteil der elektrotechni-schen Einrichtungen. Durch Scharfenbergkupplungen an den Führerstandsenden ist die Bildung von Garnituren aus zwei oder mehr Triebzügen möglich. Der Innenraum ist in drei Großräume gegliedert, wobei die Endwagen je ein Abteil für Traglasten besitzen. Der Einstieg erfolgt durch markante, händisch zu öffnende Doppeltüren. Das Äußere der Züge war in den ersten Serien von Sicken unter dem Fensterband geprägt. Die Front hatte zu dieser Zeit drei Fenster. Über die vielen Einsatzjahre wurden die Fahrzeuge in verschiedenen Farbschemata lackiert, wobei die Ausführung in Hellgrau, Dunkelgrau und Rot die höchste Verbreitung hatte.

Unser Vorbild: Triebzug EN57-925

Für die erste Umsetzung hat PIKO ein Fahrzeug der frühen 1990er-Jahre gewählt, das im äußeren Zustand recht ursprünglich ist. Dementsprechend strukturieren fein gravierte Sicken die Seitenwände des Modells. Unterbro-chen werden sie durch die separat eingesetzten Türen, deren Scheiben von innen bedruckt sind. Die restlichen Scheiben sind ebenso bündig in den Wagenkasten eingesetzt und sauber mit Fensterrahmen versehen. Kleine Ausformungen im unteren Bereich der Fenster stellen sogar die tischartigen Ablagen im Innenraum dar. Die charakteristischen Stirnpartien mit den drei Fenstern sind vorbildgerecht nachgebildet, geätzte Scheibenwischer und Spiegel sowie separat eingesetzte Warnhörner zeichnen ein hochwertiges Bild. Die Dachausrüstung ist besonders auf dem Mittelwagen ein Blickfang: filigrane Leitungen und Isolatoren zeugen von hoher Modellbaukunst. Das gleiche Niveau erreichen die Aggregate unter den Wagenkästen sowie die feingliedrigen Drehgestelle.

Die Antriebstechnik des PIKO Modells wurde im Mittelwagen zusammengefasst. Hier befindet sich der kräftige Motor. Er entfaltet seine Kraft über Kardanwellen auf alle vier Achsen, zwei Schwungmassen kultivieren die Laufeigenschaften. Zwei diagonal auf den mittleren Achsen angeordnete Haftreifen erhöhen zusätzlich die Reibung. Ebenfalls im Mittelwagen befindet sich die Hauptplatine mit PluX22-Schnittstelle. Bei den digitalen Modellen ist diese mit einem PIKO SmartDecoder XP ausgestattet, wahlweise mit passendem Fahrzeugsound.

Wenn ein wichtiges Modell wie der EN57 erstmals als Großserienmodell in H0 erscheint, sind die Erwartungen hoch. Diese erfüllt das neue PIKO Modell souverän und setzt dabei neue Maßstäbe für Triebwagen in 1:87.

22.12.2022 Produktmanagement